WARUM ?

Meine Innenwelt tritt mir von außen entgegen. Was ich Leben nenne, ist großteils der Spiegel dessen, was in mir ist und war. Glücklicherweise erfahre ich mich in der Welt nicht auf einmal, sondern Stück für Stück, in zeitlicher Abfolge.


Überrascht bin ich, wenn mir das eigene Unbewusste passiert. Langweilig ist mir, wenn ich so satt oder angstvoll bin, dass meine Dunkelheiten gut versteckt sind.
Wir alle kennen das Gefühl der Ohnmacht. Oder wenn wir versagen, vor uns selbst; wenn ein Teil in uns es besser gewusst hätte, und ein anderer Teil, mehrfach, den Weg des Scheiterns wählt.


Da ist es hilfreich, wenn ich die beteiligten Innenräume neu betrete, mich darin umschaue, vorurteilslos und ohne Vorwurf. Ein solcher Besuch wird erst möglich, wenn ich mir einen Ruheraum geschaffen habe, wenn ich für innere Stille gesorgt habe. Das kann die Meditation leisten.